Digitale Camcorder erfreuten sich in den letzten Jahren wachsender Beliebtheit. Die Preise sanken in einen erschwinglichen Rahmen und die Geräte wurden mittlerweile so klein dass man auch ohne Kamerakoffer in den Urlaub starten konnte.
Dennoch waren nahezu alle brauchbaren Geräte für Anwendungen wie z.B. im Sportbereich zu gross und unhandlich. Ich spreche da aus Erfahrung, da ich im Frühjahr meinen Camcorder für Downhill-Aufnahmen am Fahrradhelm befestigen wollte und die Cam daraufhin zu Bruch ging.
Hätte ich damals schon diese nette kleine Gimmick names “Camball” besessen.
Der Tag der Arbeit steht vor der Tür. Neben einem rauschenden Tanz in selbigen bietet dieser Feiertag für viele die willkommene Gelegenheit seinen verbliebenen Restrausch schon in den Vormittagsstunden in einen gepflegten Vollrausch umzuwandeln und die mittägliche Wanderung mit “in-Vorortgärten-urinieren” auszuschmücken.
…heute gibts den HouseholdHacker. Keine Ahnung was da alles schon schief gegangen ist, nützlich sind die Tipps allemal.
Wer also Lust auf nen Hähnchen hat und keinen Ofen sein Eigen nennen darf, dem kann ich folgendes Video empfehlen.
:: This post (41 words, estimated 10 secs reading time)
…und am leckersten ist es in der Weinstube zur Sonne in Endingen.
Hier isst der Chefkoch sein argentinisches Rückenstück wenn er selber keine Lust hat den Grill anzuwerfen um sich ein 250gr. Rumpsteak zu braten.
:: This post (36 words, estimated 9 secs reading time)
Nun kam ich zu einem Bauzaun, der groß und unüberwindbar vor mir aufragte. Passanten liefen auf der anderen Seite vorbei, mit Einkaufstüten und rosigen Bäckchen. Ich stand auf der anderen Seite der Bauzaunmauer, mit fertig gepackten Koffern, bereit das Land zu verlassen. Für eine kurze Zeit ahnte ich wie sich die Leute im Osten gefühlt haben mussten, nur dass dies keine Mauer war und ich durchaus wagen könnte das Ding umzuwerfen ohne das Selbstschussanlagen feuerten. Aber ich konnte den Zaun kaum anheben. Welch Elend, dem Zug entkommen aber gefangen hinterm faschistischen Bauzaun. Ein passant lief glücklich auf der Wessi Seite vorbei, vielleicht hatte er gerade Schokoladennikoläuse für seine Enkel gekauft. Ich rief in einwandfreiem Hochdeutsch (sächsisch hätte abgedroschen gewirkt) ob er mir helfen könne den fiktiven Osten (sinngemäß)zu verlassen. Er fand die Lücke im Bauzaun und ich konnte die Grenze endlich hinter mir lassen. Ich wünschet ihm frohe Weihnachten, schüttelte seine Hand und war nun endlich wieder nicht von anderen Passanten zu unterscheiden. Man konnte mir mein Abenteuer nicht mehr ansehen. Ich hätte eine x-beliebige Person sein können, die das Haus mit Koffern und Taschen verlassen hat um zum Bahnhof zu laufen.
Ich fand mich sehr mutig, dass ich nun, da mich das Pferd um 19:23 abgeworfen hatte, wieder bereit war auf das Pferd um 20:39 aufzusteigen. Ich beschloss auf meinem langen Weg zum Bahnhof niemanden nach der Uhrzeit zu fragen, da ich sowieso keine Möglichkeit zur Beschleunigung meiner Fortbewegungsgeschwindigkeit mehr sah.
Ich lief bestimmt 25 Minuten, vielleicht waren es 35. Auf dem Weg zum Bahnhof passierte nicht viel, außer dass mein Rucksackreisverschluss aufsprang und beinahe der gesamte Inhalt auf den verregneten Asphalt purzelte, ich an einem Haus vorbeikam in dem brasilianische Trommler für den Karneval übten und ich einer Polizeistreife in einem Zivilfahrzeug begegnete als ich an der Ampel wartete, dass die Männchen grün werden würden.